Satzung

Vereinssatzung  Vanlife  Germany  e.  V.

§  1  Name, Sitz, Geschäftsjahr

§  2  Zweck des Vereins

§  3  Erwerb der Mitgliedschaft

§  4  Beendigung der Mitgliedschaft

§  5  Mitgliedsbeiträge

§  6  Vergütung

§  7  Organe des Vereins

§  8  Der Vorstand

§  9  Amtsdauer des Vorstands

§  10  Beschlussfassung  des  Vorstands

§  11  Die Mitgliederversammlung

§  12  Die Einberufung  der  Mitgliederversammlung

§  13  Die Beschlussfassung  der  Mitgliederversammlung

§  14  Nachträgliche  Anträge  zur  Tagesordnung

§  15  Außerordentliche  Mitgliederversammlungen

§  16  Hausordnung

§  17  Auflösung des Vereins  und Anfallberechtigung

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen "Vanlife Germany".

  2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz "e. V.";

  3. Der Verein hat seinen Sitz in 31840 Hessisch Oldendorf

  4. Der Verein wurde am 26.10.2020 errichtet.

  5. Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

  6. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein mit Sitz in Hessisch Oldendorf verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstige Zwecke” der Abgabenordnung.

  2. Zweck des Vereins ist

    1. 1)  die Förderung von Kultur;

    2. 2)  die Förderung von Heimat;

  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

    1. 1)  Förderung auf materiellem und geistigem Gebiet durch

    2. 2)  die gegenseitige Hilfe bei dem Umbau von Transportern zu Wohnmobilen

      sowie der Erhaltung, Pflege oder Restaurierung von Kraftfahrzeugen

    3. 3)  Durchführung von Infoveranstaltungen über den Selbstausbau von

      Kraftfahrzeugen zu Wohnmobilen und den damit einhergehenden Punkten:

      1. Entschleunigtes Leben

      2. Wirtschaftlicher Aspekt

      c. Freiheit

      d . Minimalismus

    4. 4)  Unterhaltung eines Vereinsheims zur Bereitstellung eines Ortes zur

      eigenständigen Schaffung eines für jeden bezahlbaren, eigenen, mobilen Haus

      auf Rädern

    5. 5)  Unterhaltung eines Vereinsheims zur Bereitstellung eines Ortes zur Reparatur

      eines Kraftfahrzeugs

    6. 6)  Pflege der Gemeinschaft durch Schaffung einer Anlaufstelle für „Vanlifer“

    7. 7)  Bereitstellung kostenloser Informationen rund um das Thema Selbstausbau

  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigst werden

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Der Aufnahmeantrag kann schriftlich oder mündlich erfolgen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.

  2. Jede natürliche Person kann über die Vereinswebseite „Gastmitglied“ werden. Ein Gastmitglied hat alle Rechten und Pflichten eines ordentlichen Mitglieds.

  3. Jede natürliche Person kann über die Vereinswebseite „Tagesmitglied“ werden. Ein Tagesmitglied hat alle Rechten und Pflichten eines ordentlichen Mitglieds.

  4. Der Vorstand kann jede natürliche und juristische Person zum „Ehrenmitglied“ ernennen. Der/die Geehrte muss die Ehrung als Wirksamkeitsvoraussetzung annehmen.

  5. Die Höhe der Aufnahmegebühren wird von dem Vorstand bestimmt. Das Nähere regelt eine vom Vorstand zu erlassende Beitragsordnung. Vorstands- und Ehrenmitglieder sind von den Aufnahmegebühren befreit.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet

    1. 1)  mit dem Tod des Mitglieds,

    2. 2)  durch freiwilligen Austritt,

    3. 3)  durch Streichung von der Mitgliederliste,

    4. 4)  durch Ausschluss aus dem Verein,

    5. 5)  bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

    6. 6)  mit Beendigung der Mitgliedschaft als Gast- oder Tagesmitglied.

  2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Die Erklärung kann schriftlich oder mündlich erfolgen.

  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden. Die Streichung ist dem Mitglied per E-Mail mitzuteilen.

  4. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und

    dessen Fälligkeit werden von dem Vorstand bestimmt. Das Nähere regelt eine vom

    Vorstand zu erlassende Beitragsordnung.

  2. Vorstands- und Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

  3. Die Beitragsordnung ist nicht Satzungsbestandteil. Sie wird den Mitgliedern in der

    jeweils aktuellen Fassung auf der Vereinswebseite bekanntgegeben.

§ 6 Vergütung

  1. Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.

  2. Die Mitglieder des Vorstands können für ihren Arbeits- oder Zeitaufwand (pauschale) Vergütungen erhalten. Der Umfang der Vergütungen darf nicht unangemessen hoch sein.

§ 7 Organe des Vereins
1. der Vorstand
2. die Mitgliederversammlung

§ 8 Der Vorstand

  1. Der Vorstand i. S. d. § 26 BGB besteht aus

    1. 1)  dem/der 1. Vorsitzende/n

    2. 2)  dem/der 2. Vorsitzende/n

    3. 3)  dem/der Finanzvorsitzende/n

  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand vertreten. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.

  3. Die Vereinigung des Vorstandsamts 1.1) oder 1.2) in Kombination mit dem Vorstandsamt 1.3) in einer Person ist zulässig.

 

§ 9 Amtsdauer des Vorstands

1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

2. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

§ 10 Beschlussfassung des Vorstands

1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.

2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind.

3. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

4. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

5. Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende.


6. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.

7. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege, fernmündlich oder telegrafisch gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

§  11  Die  Mitgliederversammlung

1.  In  der  Mitgliederversammlung  hat  jedes  anwesende  Mitglied  -  auch  ein  Ehrenmitglied -  eine  Stimme.   

2.  Die  Mitgliederversammlung  ist  insbesondere  für  folgende  Angelegenheiten  zuständig: 1)  Entgegennahme  des  Jahresberichtes  des  Vorstandes; 2)  Entlastung  des  Vorstandes. 3)  Wahl  und  Abberufung  der  Mitglieder  des  Vorstandes. 4)  Beschlussfassung  über  die  Änderung  der  Satzung  und  über  die  Auflösung  des Vereins.

§  12  Die  Einberufung  der  Mitgliederversammlung

1.  Mindestens  einmal  im  Jahr,  möglichst  im  letzten  Quartal,  soll  die  ordentliche Mitgliederversammlung  stattfinden.  Sie  wird  vom  Vorstand  durch  schriftliche, fernmündliche  oder  telegrafische  Benachrichtigung  unter  Angabe  der  Tagesordnung und  einer  Einberufungsfrist  von  3  Wochen  einberufen.   

2.  Das Einladungsschreiben  gilt  als  dem  Mitglied  zugegangen,  wenn  es  an  die  letzte  vom Mitglied  dem  Verein  schriftlich  oder  telegrafisch  bekannt  gegebene  Adresse,  E-MailAdresse  oder  Telefonnummer  gerichtet  ist.   

3.  Die  Tagesordnung  setzt  der  Vorstand  fest.   

4.  Die  Mitgliederversammlung  kann  online  erfolgen.   

§  13  Die  Beschlussfassung  der  Mitgliederversammlung

1.  Die  Mitgliederversammlung  wird  vom  1.  Vorsitzenden,  bei  dessen  Verhinderung  vom 2.  Vorsitzenden  oder  einem  anderen  Vorstandsmitglied  geleitet.  Ist  kein Vorstandsmitglied  anwesend,  bestimmt  die  Versammlung  einen  Versammlungsleiter.

2.  Zu Beginn  wird  von  der  Mitgliederversammlung  ein  Protokollführer  bestimmt.   

3.  Die  Art  der  Abstimmung  bestimmt  der  Versammlungsleiter.   

4.  Die  Mitgliederversammlung  ist  nicht  öffentlich.  Der  Versammlungsleiter  kann  Gäste zulassen.  Über  die  Zulassung  der  Presse,  des  Rundfunks  und  des  Fernsehens beschließt  der  Vorstand.

5.  Jede  ordnungsgemäß  einberufene  Mitgliederversammlung  ist  unabhängig  von  der  Zahl der  Erschienenen  beschlussfähig.

6.  Die  Mitgliederversammlung  fasst  Beschlüsse  im  Allgemeinen  mit  einfacher  Mehrheit der  abgebebenen  gültigen  Stimmen;  Stimmenthaltungen  bleiben  daher  außer  Betracht. Zur  Änderung  der  Satzung  (einschließlich  des  Vereinszweckes)  ist  jedoch  eine Mehrheit  von  drei  Viertel  der  abgegebenen  gültigen  Stimmen,  zur  Auflösung  des Vereins  eine  solche  von  vier  Fünftel  erforderlich.

7.  Für  die  Wahlen  gilt  Folgendes:  Hat  im  ersten  Wahlgang  kein  Kandidat  die  Mehrheit der  abgegebenen  gültigen  Stimmen  erreicht,  findet  eine  Stichwahl  zwischen  den Kandidaten  statt,  welche  die  beiden  höchsten  Stimmzahlen  erreicht  haben.

8.  Über  die  Beschlüsse  der  Mitgliederversammlung  ist  ein  Protokoll  aufzunehmen,  das vom  jeweiligen  Versammlungsleiter  und  dem  Protokollführer  zu  unterzeichnen  ist.  Es soll  folgende  Feststellungen  enthalten:  Ort  und  Zeit  der  Versammlung,  die  Person  des Versammlungsleiters  und  des  Protokollführers,  die  Zahl  der  erschienenen  Mitglieder, die  Tagesordnung,  die  einzelnen  Abstimmungsergebnisse  und  die  Art  der Abstimmung.  Bei  Satzungsänderungen  ist  die  zu  ändernde  Bestimmung  anzugeben.

9.  Auch ohne  Versammlung  der  Mitglieder  ist  ein  Beschluss  gültig,  wenn  alle  Mitglieder (Vorstandsmitglieder)  beteiligt  (also  angeschrieben)  wurden  sowie  bis  zu  dem  vom Verein  gesetzten  Termin  mindestens  die  Hälfte  der  stimmberechtigten angeschriebenen  Personen  ihre  Stimme  in  Textform  (Brief,  E-Mail,  Telefax, Whatsapp,  Online)  abgegeben  haben  und  somit  der  Beschluss  mit  der  erforderlichen Mehrheit  gefasst  wurde   

§  14  Nachträgliche  Anträge  zur  Tagesordnung

1.  Jedes  Mitglied  kann  bis  spätestens  eine  Woche  vor  dem  Tag  der Mitgliederversammlung  beim  Vorstand  schriftlich,  fernmündlich  oder  telegrafisch beantragen,  dass  weitere  Angelegenheiten  nachträglich  auf  die  Tagesordnung  gesetzt werden.   

2.  Der Versammlungsleiter  hat  zu  Beginn  der  Mitgliederversammlung  die  Tagesordnung entsprechend  zu  ergänzen.   

3.  Über  die  Anträge  auf  Ergänzung  der  Tagesordnung,  die  erst  in  der Mitgliederversammlung  gestellt  werden,  beschließt  die  Mitgliederversammlung.   

4.  Zur  Annahme  des  Antrages  ist  eine  Mehrheit  von  drei  Viertel  der  abgegebenen gültigen  Stimmen  erforderlich.   

5.  Satzungsänderungen,  die  Auflösung  des  Vereins  sowie  die  Wahl  und  Abberufung  von Vorstandsmitgliedern  können  nur  beschlossen  werden,  wenn  die  Anträge  den Mitgliedern  mit  der  Tagesordnung  angekündigt  worden  sind. 

§  15  Außerordentliche  Mitgliederversammlungen

1.  Der Vorstand  kann  jederzeit  eine  außerordentliche  Mitgliederversammlung einberufen.  Diese  muss  einberufen  werden,  wenn  das  Interesse  des  Vereins  es erfordert  oder  wenn  die  Einberufung  von  einem  Zehntel  aller  Mitglieder  schriftlich oder  telegrafisch  unter  Angabe  des  Zwecks  und  der  Gründe  vom  Vorstand  verlangt wird.   

2.  Für  die  außerordentliche  Mitgliederversammlung  gelten  die  §§  11,  12,  13  und  14 entsprechend.

§  16  Hausordnung

1.  Der Vorstand  ist  für  die  Erstellung  der  Hausordnung  des  Vereinsheims  zuständig.

2.  Die  jeweilige  Hausordnung  ist  von  jedem  Mitglied  einzuhalten.

3.  Die  Hausordnung  ist  nicht  Satzungsbestandteil.  Sie  wird  den  Mitgliedern  in  der jeweils  aktuellen  Fassung  auf  der  Vereinswebseite  bekanntgegeben.

§  17  Auflösung  des  Vereins  und  Anfallberechtigung

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 13 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.

2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstiger Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, zwecks Verwendung für kulturelle Förderung.